Ständiger Wandel und Optimierung von Arbeitsprozessen bringen für die Mitarbeiter neue Belastungsformen mit sich. Der Druck nimmt zu. Die Angst vor Arbeitslosigkeit steigt. Vermehrte chronische und psychische Erkrankungen sind die Folge. Mitarbeiter, die krank zur Arbeit kommen, ausgebrannt sind oder innerlich gekündigt haben, sind Vorboten von weiterer krankheitsbedingter Ausfälle.
Bei klarer, transparenter und einheitlicher Handhabung vermindern Rückkehrgespräche den Krankenstand. Wissenschaftliche Untersuchungen und der hohe Verbreitungsgrad in Großunternehmen belegen diesen Effekt.
Charakteristisches Merkmal dieser Gesprächsform ist eine gestufte Herangehensweise. Je häufiger ein Mitarbeiter innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens krankheitsbedingt fehlt, desto konsequenter wird an Lösungen zur Verminderung weiterer Ausfälle gearbeitet.
Als Gesprächsform stellt das Krankenrückkehrgespräch hohe Ansprüche an die Führungskraft. »Wie schaffe ich es ›Krankheit‹ zu thematisieren und gleichzeitig Vertrauen und Offenheit beim Mitarbeiter aufzubauen?« »Wie gelingt es mir, eine einen gemeinsamen Problemlösungsprozess anzustoßen und erfolgreich umzusetzen?«
In dem zweitägigen Seminar trainieren Sie intensiv die Umsetzung dieses Instruments. Für die rechtlichen Aspekte steht ein weiterer Experte zur Verfügung.
| Zielgruppe: | Geschäftsführer, Führungskräfte und Personalleiter |
| Termine: | 2 Tage |
| Preis: | 900,00 € (zzgl. MwSt.), inkl. Buffet, Erfrischungen und schriftlicher Nachbearbeitung |
| Ort: | Berlin |
Das Training wird auch als Inhouse-Seminar angeboten. Auf der Basis einer Bedarfsanalyse werden die Inhalte auf Ihr Unternehmen und auf Ihr internes Gesprächsmodell zugeschnitten. Die Neueinführung des Instruments kann vom Trainer unterstützt und begleitet werden.

Dipl.-Psych. Johannes Gramß, Trainer und Coach, * 1965, hat langjährige Erfahrung in der Durchführung von Trainings für Fach- und Führungskräfte in unterschiedlichen Branchen. Seine Schwerpunkte sind maßgeschneiderte Inhouse-Seminare und Workshops zu den Themen Führung, Konfliktregelung und Kommunikation.
Eine Ausbildung zum Gruppendynamischen Leiter (DAAG), der systemische und der transaktionsanalytische Ansatz prägen seine Arbeit.